Der Stern des Weisen?

Passend zur Weihnachtszeit will ich mich heute mit dem Stern befassen. Jedoch nicht mit jenem von Bethlehem, sondern mit dem Stern, dem wir Linke seit einigen Jahren zunehmend begegnen, auch ab und zu im P.S.: dem so genannten Genderstern. Ich mag ihn nicht, er stört mich beim Lesen, aber ist das ein Grund, ihn abzulehnen? Das Gleiche sagten die SprachpuristInnen ja in den 80er-Jahren auch über Weiterlesen...

Alles ganz einfach!

Auf dem Weg zu Mutters Geburtstag bin ich spät dran und hechte Richtung Bahnhof. Vier Minuten bleiben bis zur Abfahrt, doch am Automaten steht eine ältere Frau und kämpft mit der Benutzerführung. Womöglich hat sie gerade festgestellt, dass sie weder nach Basel SBB, Lugano, Solothurn oder Wetzikon noch zum Flughafen Zürich muss und hintersinnt sich nun, ob «Andere Verbindungen» zum Ziel führt Weiterlesen...

Von Äckern und Strassen

In den letzten Monaten habe ich viel Zeit für die Wohnungssuche aufgewendet und durfte dabei auch zweimal Wohnungen in der Saumackerstrasse besichtigen. Leider hat es dort nicht geklappt, denn, so sagte ich mir, es gäbe wohl die eine oder andere Bekannte aus meiner Vergangenheit, die es sehr passend fände, mich bei den Saumackern versorgt zu sehen.

Dieses amüsante Wortspiel hatte ich mir seither Weiterlesen...

Der Bünzli rockt

Am 8. März titelte der «Blick»: «Der Alpentainer rockt das Hallenstadion» – gemeint ist der Volksmusiker Trauffer. Seine Kollegin Helene Fischer rockte dieses und letztes Jahr unter anderem Ischgl («Abendzeitung München», «Heute», «Skimagazin»), Schladming («Focus») und fünfmal die Wiener Stadthalle («Vienna.at»), ihr Schweizer Pendant Beatrice Egli immerhin 2014 auf dem Rathausplatz Weiterlesen...

Wohn-Spintisiererei

Vor vier Wochen bin ich umgezogen in eine hübsche 3-Zimmer-Wohnung an szenigster Lage im Kreis 3 – zum Schnäppchenpreis! Spintisiererei? Nein – aber ich muss bereits wieder weitersuchen, denn habe sie nur bekommen, weil die ganze Liegenschaft im November abgerissen wird zugunsten eines «Ersatzneubaus». Dies setze ich in Anführungszeichen, weil mir schwant, dass hier nicht ein gleichwertiger Weiterlesen...

Schwarze Fahnen

Ich bin von der Generation, die in den 80er-Jahren erwachsen wurde. Damals reichte es noch, sich gegen den Bau einer Autobahn oder eines Parkhauses zu engagieren, um von den Bürgerlichen, die sich für wohlanständig hielten, als Nestbeschmutzer und Staatsfeind beschimpft zu werden. Wir wollten aus dem Staat Gurkensalat machen, schwangen schwarze Fahnen, und die Wohlanständigen waren hübsch schockiert Weiterlesen...

Platz, Blase!

«Bitcoin» sei das Finanzwort des Jahres, erfuhren wir Anfang Woche aus diversen Medien. Das ist nicht verwunderlich, denn der Bitcoin ist in aller Munde, seit er einige Nerds zu Million-, ja gar Milliardären gemacht hat. Ein Anlass, dieser so genannten «Kryptowährung» etwas auf den Grund zu gehen. Dafür muss man glücklicherweise nicht Ökonomie studieren – Zeitunglesen reicht.

Am 30. November Weiterlesen...

Vorsorgekrise

Am 24. September dürfen wir über unsere Altersvorsorge abstimmen – aber ich weiss so gar nicht, was in dieser Frage richtig und falsch ist. Herrn Berset schätze ich schon seit seinem Amtsantritt sehr und möchte ihm keinesfalls in den Rücken fallen. Anderseits finde ich nichts in der Vorlage, das mit meinen Vorstellungen zur Altersvorsorge kompatibel wäre.

Da ist einerseits die Erhöhung des Weiterlesen...

Von Museen und Stadien

Was haben der Fussball und die Wirtschaft gemeinsam? Die unten fressen Gras, und die oben schöpfen das Geld ab – so viel, dass sie nicht wissen, was damit anfangen. Deshalb muss bei denen oben alles gross und glänzend sein, denn sie wollen ja dann am WEF wie der Bono mit den Grossen aus Wirtschaft und Politik mitglänzen können. So hat sich der Sepp mit dem Fifa-Museum ein grosses, glänzendes Weiterlesen...

That’s the way, aha aha…

… I like it, aha aha, klingt es aus dem Teenagerzimmer. Ein glücklicher Teenager erfüllt immer auch den Stiefvater mit Glücksgefühlen, selbst wenn genau diese Melodie meist eher ein Anzeichen für Schadenfreude ist als für quasi unschuldige Ausgelassenheit. Auch mein Alltag gibt ja derzeit diverse Anlässe zur Freude: Natürlich die Abstimmungsresultate, dann Holdener, Feuz und Aerni, schliesslich Weiterlesen...